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Gazeta Wyborcza - Polen | Mittwoch, 22. Februar 2012

Mit Eurogeddon an der Krise verdienen

Der polnische Ökonom Krzysztof Rybiński hat den Fonds Eurogeddon aufgelegt, mit dem Anleger an der Euro-Krise verdienen können. Ein gewagtes Unterfangen mit simplen Ideen, meint der Börsenexperte der Umweltbank BOŚ, Grzegorz Zalewski, in einem Gastbeitrag für die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Dabei setzt Rybiński seine bisherigen Verdienste aufs Spiel. Wenn es ihm nicht gelingt, diesen Fonds erfolgreich zu verkaufen, dann wird er von seinen Kollegen aus der Branche nicht mehr ernst genommen. Er hat den Fonds namens Eurogeddon schon vor längerer Zeit angekündigt, doch das Endergebnis enttäuscht mich. Ich dachte, das sei ein Produkt, das mein intellektuelles Interesse weckt. Dabei ist das ein einfacher, um nicht zu sagen primitiver Investmentfonds, der mit Hilfe von Short Positionen [Leihgeschäft, bei dem auf fallende Kurse gesetzt wird] oder dem Kauf von Gold verdient. Ehrlich gesagt, sieht das aus wie ein Amateurprodukt, dem die Raffinesse fehlt."

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