Hospodárske noviny - Slowakei | Donnerstag, 10. Mai 2012
Euro-Gruppe muss griechischen Parasit loswerden
Die Euro-Zone soll nicht Geld an Griechenland überweisen und nach Reformen rufen, sondern das Land aus der Währungsunion ausschließen, meint die Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny: "Zwei Jahre lang schon traumatisiert Griechenland die Euro-Zone. Stimmen die Prognosen, dann würden bei Neuwahlen im Juni die antieuropäischen Parteien noch zulegen. Ungeachtet dieser politischen Unsicherheit erhalten die Griechen heute eine weitere milliardenschwere Tranche. Der deutsche Finanzminister Schäuble meint, Athen habe keine Wahl und müsse seine Reformen weiter vorantreiben. Schäuble irrt. Athen muss gar nichts. Am Zug ist vielmehr die Euro-Zone. Die muss aufhören, Geld zu den Griechen zu pumpen, muss sie ausschließen und sich somit von einem Land befreien, das die Größe eines Parasiten hat und sich auch so benimmt."
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