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La Vanguardia - Spanien | Donnerstag, 10. Mai 2012

Nach Bankia-Verstaatlichung droht Panik

Der spanische Staat übernimmt die Kontrolle der kriselnden Großbank Bankia, wie die Regierung am Mittwoch mitgeteilt hat. Die liberale Tageszeitung La Vanguardia fürchtet, dass die Spanier jetzt massenweise ihr Geld abheben: "Schlecht, sehr schlecht geht es uns, wenn der spanische Oppositionsführer Alfredo Pérez Rubalcaba öffentlich mitteilen muss, dass er seine Ersparnisse bei Bankia liegen habe und nicht daran denke, auch nur einen einzigen Euro davon abzuheben, weil er blindes Vertrauen in die Zukunft des gescheiterten Instituts habe. Der sozialistische Politiker gab vor Monaten bekannt, dass sich seine Einlagen auf knapp eine Million Euro belaufen. Die Angst vor dem massiven Auflösen von Sparkonten breitet sich in unserer Gesellschaft wie ein weiteres Schreckgespenst der Krise aus. Niemand wagt es, offen darüber zu sprechen, aber jeder kann die Panik spüren. Die Große Depression von 1929 fing genauso an."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 10. Mai 2012

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