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The Guardian - Großbritannien | Freitag, 20. Juli 2012

Konflikt in Syrien erreicht Wendepunkt

Der Bombenanschlag auf Vertraute des Präsidenten Baschar al-Assad am Mittwoch hat die syrische Regierung empfindlich getroffen, analysiert die linksliberale Tageszeitung The Guardian. Nun müssten sich Vertreter der syrischen Gesellschaft langsam aber sicher auf einen Regimewechsel vorbereiten: "Obwohl das Regime durch die aktuellen Ereignisse geschwächt wurde, steckt der syrische Konflikt noch immer in einer Sackgasse. Einerseits setzt das Regime weiterhin seine Armee ein, um den Aufstand der Bevölkerung um jeden Preis niederzuschmettern. Andererseits sehen auch einige Rebellengruppen und die im Exil sitzende Opposition das Militär als geeignete Waffe, um die Regierung zu stürzen. Um sich aus dieser Sackgasse zu befreien, müssen sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen in Syrien einig werden, dass weitere Militärgewalt die Situation nicht lösen wird. Vielmehr müssen die Menschen verhandeln und eine politische Konstellation für eine Regierung nach Assad und ein Programm für eine nationale Versöhnung ausarbeiten."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 20. Juli 2012

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