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Népszava - Ungarn | Freitag, 20. Juli 2012

Regierung Orbán schließt willkürlich Theater

In Budapest sind ohne Angabe von Gründen mehrere Theater geschlossen worden. Für die regierungskritische linke Tageszeitung Népszava ist dies einmal mehr ein Beweis für die destruktive Kulturpolitik der rechtskonservativen Regierung von Viktor Orbán: "Während die Regierung ohne jedes Konzept kostspielige Fußballstadien bauen will, schließt sie die Theater einfach so aufgrund von finanziellen Problemen. Nach dem Budapester Kammertheater wird nun auch die Schauspielbühne der Hauptstadt ihre Pforten schließen. ... Man kann leider nur Vermutungen darüber anstellen, warum die beiden Budapester Theater geschlossen wurden, denn eine auf Sachkriterien beruhende Erklärung von Seiten der Regierung gab es bislang nicht. ... Wir alle wissen natürlich, dass die ungarische Theaterszene eine Umstrukturierung benötigt, doch wie die Regierung diese handhabt, ist schändlich. Die Steuerzahler und Theaterbesucher haben eine solch unüberlegte, arrogante und destruktive Kulturpolitik jedenfalls nicht verdient."

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