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eldiario.es - Spanien | Mittwoch, 25. Juli 2012

Spanien bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten

Trotz Bemühungen der spanischen Regierung hat die EZB bislang nicht eingegriffen, um die steigenden Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen zu senken. Ein Ökonom warnt unter dem Pseudonym S. Horse in dem Blog Zona Crítica der neuen Online-Zeitung eldiario.es vor einem übereilten Rettungsantrag: "Da die EZB nicht eingreift, bleiben Spanien nicht mehr viele Möglichkeiten. Und die sind allesamt kompliziert. Eine Möglichkeit wäre es, die 'totale Rettung' zu beantragen, so wie im Fall Portugal, Irland oder Griechenland. Die andere Option wäre, den Euro zu verlassen. ... Wenn wir die Bürger fragen, welche der beiden Wege das geringere Übel darstellt, würden sie sich für den ersten entscheiden. Ich bin im Prinzip derselben Meinung, allerdings mit einer Einschränkung: Auch wenn wir heute die Rettung beantragen, kann es sein, dass wir in einer nahen Zukunft trotzdem aus dem Euro aussteigen müssen. Und das wäre die schlechteste Option. ... Alle Schulden müssten wir in Euro aufnehmen. Und wir müssten sie in Euro zurückzahlen - welche Währung auch immer wir dann haben."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 25. Juli 2012

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