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Sydsvenskan - Schweden | Sonntag, 29. Juli 2012

Linke haben Pride-Festival nicht gepachtet

Am Dienstag beginnt das diesjährige Stockholmer Pride Festival. Während des Fests im Vorjahr sowie bei anderen Regenbogen-Veranstaltungen in jüngster Zeit hatten Linksextremisten aus ihrer Sicht unliebsame Teilnehmer wie Soldaten und Polizisten belästigt und bedroht. Die liberale Tageszeitung Sydsvenskan analysiert, wie Links- und Rechtsextreme sich in ihrer Intoleranz ähneln: "Noch vor ein paar Jahren stellten Rechtsextremisten eine Bedrohung für jene dar, die während der Pride-Woche sich selbst und ihre Identität frei darstellen wollten. Die neue Entwicklung scheint überraschend, aber es gibt eine Logik: Intoleranz vereint häufig die politischen Extreme. Und so meinen heute die Linksextremen, dass sie entscheiden dürfen, wer stolz darauf sein darf, schwul zu sein. ... Pride - als Bewegung ebenso wie als Stolz - gehört [aber] in keiner Weise den Linken. Die Pride gehört den Menschen, die für ihre Rechte gekämpft haben und kämpfen. Ihre politische Ausrichtung spielt dabei keine Rolle."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 30. Juli 2012

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