Irish Independent - Irland | Donnerstag, 2. August 2012
Wenig Chancen für Irlands Langzeitarbeitslose
Laut einer Statistik vom Mittwoch sind erstmals mehr als 200.000 Menschen in der Republik Irland länger als zwölf Monate arbeitslos gemeldet. Die konservative Zeitung Irish Independent führt dies auf die geplatzte Immobilienblase zurück und hat wenig Hoffnung auf eine Besserung der Lage: "Für Menschen, die in die Langzeitarbeitslosigkeit abdriften, wird es äußerst schwierig, wieder Arbeit zu finden - selbst dann, wenn die Wirtschaft sich langsam erholt. Sie verlieren die Gewohnheiten, die nötig sind, um einer Arbeit nachzugehen, und riskieren damit, schlichtweg arbeitsunfähig zu werden. Das darf nicht passieren. Viele Langzeitarbeitslose waren im Baugewerbe beschäftigt, bis die Immobilienblase platzte. Die meisten der 180.000 Stellen, die dort in den vergangenen fünf Jahren abgebaut wurden, werden wohl nicht wieder geschaffen. Weitaus wahrscheinlicher ist vielmehr ein weiterer Stellenabbau."
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