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Aftonbladet - Schweden | Sonntag, 12. August 2012

Schwedens Post spart sich kaputt

Die schwedische Post hat in den vergangenen Jahren harte Sparmaßnahmen vorgenommen, die zu Lasten der Kunden gehen. Briefe werden immer häufiger vertauscht, zu spät oder überhaupt nicht zugestellt. Die linksliberale Boulevardzeitung Aftonbladet fordert ein Eingreifen der Politik: "In den vergangenen fünf, sechs Jahren mussten jährlich an die tausend Briefträger gehen. Briefsortierer wurden durch Maschinen ersetzt, denen das Lesen offenbar schwer fällt. Weil die Zahl der Haushalte zunimmt, müssen die Briefträger mehr Adressen ansteuern, allerdings mit schlechter sortierten Briefen. Kein Wunder, dass die Post zu immer späteren Tageszeiten zugestellt wird und Sendungen bisweilen im falschen Briefkasten landen. Bald hat das System einen Tiefpunkt erreicht. Dann haben die Rationalisierungen dazu geführt, dass wir nicht mehr damit rechnen dürfen, jeden Tag unsere Post zu bekommen. ... Service oder Geld - nur die Politiker können entscheiden, was das Wichtigste ist. Bisher war das Geld wichtiger. Doch jetzt fangen die Kunden an, sich lauthals zu beschweren. ... Hoffentlich kann sich das Wirtschaftsministerium der Probleme bald annehmen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. August 2012

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