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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Montag, 13. August 2012

Sparfuchs Ryan hilft Romney nicht

Der designierte US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mitt Romney, hat den erzkonservativen Verfechter rigider Sparpolitik Paul Ryan am Samstag zu seinem Vize ernannt. Doch das wird keinen Einfluss auf den Wahlausgang haben, meint die linksliberale Frankfurter Rundschau: "Ein Vize-Kandidat, der die Basis mobilisiert. Diese Rolle soll nun Paul Ryan übernehmen. Der erzkonservative Abgeordnete wird von den Anhängern der Tea Party hoch geschätzt und hat im Repräsentantenhaus den berüchtigten Haushaltsplan eingebracht, der die Reichen begünstigt, Sozialleistungen kürzt und das Gesundheitssystem, zumal für die Älteren, teilprivatisiert. … Er [Romney] muss es tun, um seine lahmende Kampagne flottzumachen. Viel nutzen wird es jedoch nicht. Das hat weniger mit Ryan zu tun - als mit einer wichtigen Erfahrung der letzten Jahrzehnte. Der Vize-Kandidat ändert die Dynamik des Rennens nicht. Im besten Fall kann er dazu beitragen, seinen Heimatstaat zu gewinnen. Denn die Wähler interessieren sich am Ende nur für den Kandidaten und den Mann, den er schlagen will: den Präsidenten. Deren unterschiedliche Politikkonzepte sind schon jetzt - ohne Ryan - markant."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. August 2012

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