Navigation

 
Rzeczpospolita - Polen | Mittwoch, 15. August 2012

Polens Kumpel sterben durch menschliches Versagen

Polnische Rettungsleute haben am Montag die Leiche eines Bergmanns, der seit Samstag vermisst worden war, im Schacht der schlesischen Zeche Silesia gefunden. Im ersten Halbjahr 2012 sind in Polen 20 Kumpel zu Tode gekommen. Für die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita ist dies eine erschreckende Bilanz: "Diese Zahlen sind umso unrühmlicher, weil diese Katastrophen nie durch eine Metangas-Explosion oder durch einen Steinschlag verursacht worden sind, sondern durch die Schuld des Menschen. ... Schlimm ist auch, dass allein im vergangenen Monat sieben Personen in den Steinkohlebergwerken umgekommen sind. Wie die Sprecherin der Aufsichtsbehörde für die Bergwerke Wug, Jolanta Talarczyk, betont hat, kam es durch menschliches Versagen zu 16 Todesfällen in den Steinkohle-Zechen. … Man kann zwar sagen, dass es im laufenden Jahr glücklicherweise zu keiner Naturkatastrophe gekommen ist. Doch kann man sich darüber nicht freuen, solange weiter Menschen in den Bergwerken sterben."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 15. August 2012

Weitere Inhalte