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Eesti Päevaleht - Estland | Mittwoch, 15. August 2012

Estland soll Russlands Dissidenten Asyl gewähren

Der russische Blogger Maxim Jefimow hat Anfang August in Estland Asyl beantragt. Wegen seiner kritischen Äußerungen über die staatstreue orthodoxe Kirche und die Kreml-Politik wollten ihn die russischen Behörden in eine psychiatrische Klinik stecken. Die Tageszeitung Eesti Päevaleht fordert Estland auf, zu helfen: "Noch immer arbeiten frühere Staatssicherheitsbeamte in leitenden Positionen. Folglich ist es gut, dass Estland Jefimow einen sicheren Wohnort bietet, obwohl die 'Unterbringung' von Andersdenkenden auch Unmut in Moskau verursacht hat. … Estland kann bei der Demokratisierung Russlands nicht mithelfen, diese Arbeit müssen die Russen schon selbst machen. Aber Estland muss den russischen Demokraten helfen, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, wo es nur geht. Die russischen Dissidenten müssen bei uns Schutz bekommen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 16. August 2012

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