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Valstybė - Litauen | Dienstag, 21. August 2012

Baltische Medien in Brüssel unterrepräsentiert

Litauische und lettische Medien sind mit jeweils nur einem akkreditierten Journalisten bei der Europäischen Union in Brüssel vertreten. Das ist sehr zum Nachteil der Gesellschaft in beiden Ländern, bedauert die konservative Monatszeitschrift Valstybė: "Es wäre naiv, sich mit solchen Riesen wie der deutschen ARD oder der britischen BBC zu messen - sie sind mit 44 beziehungsweise 20 Journalisten in Brüssel vertreten. Doch die Situation ist auch erstaunlich, wenn wir uns mit europäischen Ländern ähnlicher Größe oder selbst mit Nicht-EU-Ländern vergleichen. ... So wird die litauische Gesellschaft teilweise um die Möglichkeit gebracht, wichtige Informationen zu bekommen. Noch ein größerer Nachteil ist, dass niemand den wichtigen EU-Beamten die Probleme Litauens vor Augen führt. ... Bei EU-Beamten kann der Eindruck entstehen, dass Litauen und Lettland tiefste Provinz sind, in der die Menschen nicht wissen, dass über die Fragen ihres Wohlstands nicht nur in Vilnius, sondern auch in Brüssel entschieden wird."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 21. August 2012

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