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Savon Sanomat - Finnland | Dienstag, 21. August 2012

Zwei Euro-Zonen sind unwahrscheinlich

Der rechtspopulistische finnische Oppositionspolitiker Timo Soini hält das Auseinanderbrechen der Euro-Zone in einen nördlichen und einen südlichen Teil für unvermeidlich. Die liberale Tageszeitung Savon Sanomat glaubt nicht an dieses Szenario: "Soini hält die Euro-Zone in ihrer heutigen Form für unhaltbar. Der Euro könne nur bestehen, wenn die Länder, die ihre Situation besser im Griff haben, bereit seien, den Schwächeren zu helfen, sagt er. Darin hat Soini recht. Die Hilfen für die schwachen Euro-Länder, zuletzt für Spanien, haben die Märkte nicht überzeugt. Niemand kann derzeit mit Sicherheit sagen, wie lange die Stützen halten. Der Bau neuer Stützpfeiler wird unterdessen politisch zunehmend schwieriger. ... Doch wenn der Zerfall der Euro-Zone beginnt, ist die wahrscheinlichste Variante nicht eine Zweiteilung, wie sich Soini das vorstellt. Wahrscheinlicher ist, dass das am schlimmsten in der Krise steckende Griechenland raus muss. Das Ausscheiden Griechenlands würde noch nicht das Zerbrechen des gesamten Euro-Raums bedeuten."

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