The Guardian - Großbritannien | Freitag, 13. Oktober 2006
Die Londoner Kunstmesse Frieze
"Frieze ist das Ereignis im Londoner Kalender, bei dem sich Kommerz und Kunst ganz ungeniert und schamlos vermischen", schreibt Charlotte Higgins über die größte britische Kunstmesse, die tausende Kunstwerke aus aller Welt präsentiert. "Ein Stand kostet umgerechnet mindestens 10.000 Euro... Aber der Verkauf, vom Prestige und den Gelegenheiten zum Networking ganz abgesehen, ist es wert. Der Umsatz der Messe lag im vergangenen Jahr bei umgerechnet 50 Millionen Euro. Die Organisatoren bezeichneten das lediglich als Spitze des Eisbergs - angesichts der Umsätze nach der Messe... Sir Nicholas Serota, der Direktor von Tate, sagte: 'Das hier ist nur ein Ausschnitt der Kunstwelt. Künstler müssen leben, und Frieze ist ein Teil dessen, was im Kunsthandel passiert. Man darf das nicht mit dem vergleichen, was in Museen geschieht. Frieze ist nicht unbedingt repräsentativ für das, was in der Kunstwelt oder auf dem Kunstmarkt geschieht.'"
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