Navigation

 
El País - Spanien | Donnerstag, 23. August 2012

Berggruen, El-Erian und Roubini über den drohenden Herzstillstand Europas

Der Finanzinvestor Nicolas Berggruen, Pimco-Chef Mohamed A. El-Erian und der Ökonom Nouriel Roubini warnen in der linksliberalen Tageszeitung El País vor den Folgen eines unkontrollierten Bruchs der europäischen Gemeinschaftswährung: "Wenn die Euro-Zone zerbricht, bedeutet das auch das Scheitern Europas als gemeinsamer Binnenmarkt. Auch die Europäische Union könnte zerbrechen. Kurzfristig würde das Auseinanderbrechen der Euro-Zone einem Herzstillstand Europas gleichkommen. Der grenzüberschreitende Handel mit Gütern, Dienstleistungen und Kapital wäre unterbrochen, weil die Festlegung der Devisen sich einer normalen Berechnung entzöge. ... Deutschland und die anderen zentralen Staaten müssen mutig entscheiden, ob und in welchem Format sie die Euro-Zone für überlebensfähig halten. Wenn sie sich für das Überleben entscheiden, müssen auf dem Weg zu einer weniger unvollkommenen Union die Peripheriestaaten massiv finanziert werden, sowohl von den Staaten als auch über die EZB. ... Wenn die zentralen Staaten hingegen entscheiden sollten, dass die Euro-Zone weder in der aktuellen noch in einer kleineren Form zu halten ist, wären die Kosten eines späteren unkontrollierten Bruchs wesentlich höher."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 23. August 2012

Weitere Inhalte