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De Standaard - Belgien | Freitag, 24. August 2012

Hohe Spritpreise fördern Ökobewusstsein

Angesichts steigender Treibstoffpreise haben belgische Transportunternehmen die Regierung zu Steuersenkungen aufgefordert. Doch die sollte hier nicht eingreifen, findet die liberale Tageszeitung De Standaard: "Unser Energieverbrauch gehört zu den höchsten auf der ganzen Welt, unser ökologischer Fußabdruck ist einer der größten. Ein Staat, der die Energiepreise unnötig subventioniert, signalisiert, dass dies nicht so schlimm ist. Abgesehen davon werden die Energiepreise in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter steigen. Ein Staat, der uns das nicht spüren lässt, verhindert, dass wir uns rechtzeitig darauf einstellen. Wir müssen lernen, uns sparsamer fortzubewegen: Mit sparsameren Autos, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad. Und wir müssen vor allem lernen, uns weniger zu bewegen und weniger Waren unnötig hin und her zu karren. Der Brennstoffpreis kann uns helfen, dies zu lernen. Der Staat darf kein Geld ausgeben, um ein vernünftigeres Verhalten zu verhindern."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 24. August 2012

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