Le Jeudi - Luxemburg | Donnerstag, 30. August 2012
Luxemburg verdrängt Flüchtlingsproblem
Rund 1.400 Personen haben in den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 einen Asylantrag in Luxemburg gestellt. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Immigrationsbehörde hervor. Die Regierung muss endlich den Umgang mit Asylbewerbern regeln, zu denen auch viele Roma gehören, fordert die linksliberale Wochenzeitung Le Jeudi: "Nur einige wenige protestieren gegen die Ansiedlung von Asylbewerbern, und so erscheint die schweigende Mehrheit gastfreundlicher. Sie sollte aber dennoch ihren Mund aufmachen! So unangenehm es auch ist, neben einem Container mit Flüchtlingen zu leben, noch viel unangenehmer ist es, darin zu leben. … Die Statistiken verraten nicht, dass die Mehrheit der Flüchtlinge Sinti und Roma sind. Frankreich hat einen Schritt in Richtung ihrer Integration getan, indem es ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert hat. In Luxemburg stellen sich solche Fragen gar nicht, denn offiziell gibt es keine Sinti und Roma und fast keine Flüchtlinge."
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Alle verfügbaren Texte von » Laurence Harf
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