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Adevărul - Rumänien | Montag, 3. September 2012

Rumäniens Roma-NGOs reden nur

In Frankreich ist am vergangenen Montag erneut ein Roma-Lager geräumt worden. Mehrere Familien wurden in ihre Herkunftsorte abgeschoben. Die liberal-konservative Tageszeitung Adevărul kritisiert, dass sie in Rumänien nicht von Vertretern von Hilfsorganisationen empfangen wurden: "Hin und wieder erklären die Roma-NGOs in der Presse, dass es sich bei der Abschiebung um 'Diskriminierung' handele. Doch leider reduziert sich der Einsatz vieler 'Aktivisten' auf diese Kritik. ... Es ist bequemer, aus dem Büro heraus ein paar Worte zu formulieren, als in ein gottverlassenes Dorf zu gehen und drei Familien zu überzeugen, ihre Kinder auf die Schule zu schicken. ... Es ist bequemer, sich in einer Fernseh-Talkshow darüber zu streiten, ob man nun Zigeuner sagt oder Roma, als den [Roma-Anführer] Bulibaşa  zu überreden, der Hochzeit einer Minderjährigen nicht zuzustimmen. ... Es ist bequemer so, aber unnütz. Denn so ändert sich nichts für die ausgegrenzten Gemeinschaften, ganz gleich welcher Herkunft sie sind."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 3. September 2012

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