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Kaleva - Finnland | Donnerstag, 20. September 2012

Finnischer Anlagenbauer muss Gekündigten helfen

Der finnische Technologiekonzern Metso hat am Dienstag die Entlassung von 630 Mitarbeitern angekündigt, weil der Absatz von Papiermaschinen eingebrochen ist. In der vergangenen Woche meldete er die Auszahlung einer Zusatzdividende. Die kostet das Unternehmen einmalig 70 Millionen Euro, der Stellenabbau spart 30 Millionen Euro jährlich. Die liberale Tageszeitung Kaleva fordert Metso auf, nun sozial verantwortlich zu handeln: "Auch wenn die Eigentümer des Unternehmens natürlich jedes Recht haben, eigenständig zu entscheiden, wie sie mit ihrem Geld umgehen, darf man nicht vergessen, dass die, jetzt gefeuert werden, dieses Geld erarbeitet haben. Für Metso wäre es am klügsten, in Neuentwicklungen zu investieren, anstatt die Aktionäre mit zusätzlichen Dividenden zu mästen. ... Die Auszahlung einer Extradividende zeigt, dass das Unternehmen Geld hat. Wenn die Kündigungen im geplanten Umfang erfolgen, wäre es zumindest angemessen, wenn Metso sich spürbar an der Umschulung der Entlassenen beteiligt und ihnen über die schwierigste Zeit hinweghilft."

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