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Cinco Días - Spanien | Freitag, 21. September 2012

Putins Härte verschreckt Anleger

Die russischen Behörden haben in dieser Woche die staatliche US-Hilfsorganisation USAID dazu aufgefordert, das Land bis zum 1. Oktober zu verlassen. Der Organisation wurde vorgeworfen, "politische Prozesse, einschließlich Wahlen" zu beeinflussen. Der harte Kurs gegen regierungskritische Positionen macht das Land für Anleger unsicher, warnt die linksliberale Wirtschaftszeitung Cinco Días: "In vielen Aspekten treibt Wladimir Putin das Land zu Rückschritten. Ganz offen unterdrückt er interne Dissidenten und verdeutlicht seine Abneigung gegenüber ausländischen Kritikern. ... Investoren sollten sich nun ernsthaft Sorgen um Russland machen. Wer sein Geld in die Zukunft des Landes investieren möchte, hat eine große Auswahl an Unternehmen, die an der Londoner Börse notiert sind und großzügige und sofortige Dividenden versprechen. Der Anleger sollte sich im Klaren darüber sein, dass Putins Härte Russland nicht mehr Stabilität bringt, wie manch naiver Mensch gerne glauben will. Sie macht das Land eher unberechenbarer."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 21. September 2012

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