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Corriere del Ticino - Schweiz | Montag, 24. September 2012

Schweizer wollen kein totales Rauchverbot

In der Schweiz ist die Initiative "Schutz vor Passivrauchen" am Sonntag bei einer Volksabstimmung gescheitert. Rund 66 Prozent der Wähler lehnten strengere Regeln beim Nichtraucherschutz in öffentlichen Räumen ab. Die Schweizer sind für Gesundheitsschutz aber gegen Entmündigung, freut sich die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: "Die Schweizer lieben differenzierte und sind gegen fundamentalistische Lösungen. Das haben sie mit ihrer gestrigen Absage an die Initiative 'Schutz vor Passivrauchen' unmissverständlich klargemacht. ... Hinter den guten Absichten der Initiative steckte eine regelrechte Verfolgung all jener, die sich den Genuss einer Zigarette, Pfeife oder Zigarre zu Schulden kommen lassen. Die klare Absage sollte dazu führen, dass die Gegner des Passiv- und Aktivrauchens sanftere Töne anschlagen, sich auf Ratschläge beschränken und sich mit den geltenden Vorschriften zufrieden geben."

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