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Upsala Nya Tidning - Schweden | Mittwoch, 10. Oktober 2012

Aktivisten sind Risiko für AKW-Sicherheit

Rund 70 Greenpeace-Aktivisten sind am Dienstag in das Kernkraftwerk Forsmark in Schweden eingedrungen, um auf Sicherheitslücken hinzuweisen. Anlass war der Stresstest der EU-Kommission vergangene Woche, bei dem für Forsmark eklatante Mängel beim Schutz vor Naturkatastrophen kritisiert wurden. Die unweit des AKW gelegene liberale Tageszeitung Upsala Nya Tidning lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen und kritisiert die Greenpeace-Aktion: "In Schweden ist das Risiko für Naturkatastrophen wie die von Fukushima im vergangenen Jahr in Japan so gut wie nicht existent. Das Risiko von Terrorangriffen sollte unser Sicherheitsdenken viel stärker prägen. Das weiß auch Greenpeace und will deshalb den eigenen 'Stresstest' so gefährlich wie möglich erscheinen lassen. Möglichst viele Leute sollen möglichst nahe des Reaktors möglichst viel Verwirrung schaffen, so das offenkundige Ziel. Dieser Unüberlegtheit der Aktivisten, die sich nicht darum kümmern, wann ihre Aktion zu einer Gefahr für die Allgemeinheit wird, muss von den Sicherheitsexperten entschieden begegnet werden."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 10. Oktober 2012

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