Irish Independent - Irland | Donnerstag, 11. Oktober 2012
Irische Rentner stehen vor harten Zeiten
Angestellte der irischen Fluglinie Aer Lingus bekommen womöglich nur vier Prozent ihrer erwarteten Rentenbezüge ausbezahlt. Der Pensionsfonds IASS weist eine Finanzierungslücke von 748 Millionen Euro auf. Arbeitnehmer sollten sich Anlagealternativen suchen, um ihre Altersvorsorge zu sichern, rät die konservative Tageszeitung Irish Independent: "Weil uns ein Rentenschock bevorsteht, müssen hunderttausende Iren weitaus länger arbeiten, als sie erwartet hatten. Das wiederum wird sich auf die Beschäftigungspolitik von Unternehmen auswirken: Je länger ältere Arbeitnehmer in ihrem Beruf verweilen, desto weniger Möglichkeiten ergeben sich für junge Arbeitskräfte. ... Ersparnisse blind weiterzugeben, macht bestimmte Leute reich und andere arm - wie die Angestellten von Aer Lingus nun erfahren mussten. Diese globale Situation wird sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Daher sollte man sich genau überlegen, was man mit den eigenen Ersparnissen anfängt. Sonst wird man künftig härter arbeiten, als man sich das je hätte vorstellen können und länger, als man das je befürchtet hatte."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Unternehmen, » Irland
Alle verfügbaren Texte von » David McWilliams
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 11. Oktober 2012