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El País - Spanien | Dienstag, 16. Oktober 2012

Menschheit braucht Draufgänger wie Baumgartner

Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner ist am Sonntag aus 39 Kilometern Höhe auf die Erde gesprungen und hat damit als erster Mensch ohne Fremdantrieb die Schallmauer durchbrochen. Ohne diese Abenteuerlust hätte der Fortschritt der Menschheit gelitten, erinnert die linksliberale Tageszeitung El País: "Welchen Sinn haben solche Abenteuer, außer dass sie den Sponsoren Werbung und den Zuschauern gute Unterhaltung verschaffen? Die Menschheitsgeschichte ist in der Tat voll von Abenteurern, die ihr Leben und ihr Vermögen aufs Spiel gesetzt haben, um einen Traum zu verwirklichen. Und aus diesen Träumen ist nicht selten Fortschritt entstanden, von dem wir heute profitieren. Hatte es einen Sinn, den Nordpol zu erreichen oder den Atlantik mit zerbrechlichen Fluggeräten zu überqueren? Viele dieser Verrücktheiten hatten aus heutiger Sicht ihren Sinn. Die Zeit wird zeigen, was Baumgartners Sprung dazu beiträgt. Aber ohne diesen Ehrgeiz und diese menschliche Neugier hätten wir nicht einmal gelernt, mit dem Feuer umzugehen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 16. Oktober 2012

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