Tages-Anzeiger - Schweiz | Donnerstag, 18. Oktober 2012
Packendes TV-Duell zwischen Obama und Romney
Das TV-Duell zwischen US-Präsident Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney am Dienstagabend war eine Sternstunde amerikanischer Demokratie, analysiert der liberale Tages-Anzeiger: "Die Debatte geriet bisweilen zu einem verbalen Faustkampf, bei dem sich beide nichts schenkten. ... Der Republikaner versteht sich als ein erfolgreicher Geschäftsmann, die wirtschaftliche Malaise kreidet er dem in seinen Augen amateurhaften Präsidenten an. ... Obama wiederum höhnte, Romney wolle den Amerikanern eine Wundertüte, vollgestopft mit unnützen, ja gefährlichen Dingen, verkaufen, deren Entgegennahme die Wählerschaft bereuen werde. ... Sicherlich würde Romney, weil ein erfahrener Geschäftsmann, den 'unausgegorenen Deal', den er bezüglich Steuern und Haushaltssanierung vorschlage, selber ablehnen, wenn er ihm angeboten würde. ... Obama gelang es, die historische Bedeutung der Wahl aufzuzeigen: Romneys politische Absichten ... liefen auf eine Demontage der Sozialwerke hinaus und zementierten den wachsenden Klassencharakter der US-Gesellschaft."
» weiterführende Informationen (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Wahlen, » USA, » Global
Alle verfügbaren Texte von » Martin Kilian
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 18. Oktober 2012