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Kurier - Österreich | Dienstag, 23. Oktober 2012

US-Wahlkampf bleibt Kopf-an-Kopf-Rennen

Beim dritten und letzten Fernsehduell im US-Wahlkampf in der Nacht zum Dienstag hat der amtierende Präsident Barack Obama gegen seinen Kontrahenten Mitt Romney gepunktet: Laut den ersten Blitzumfragen wurde Obama von deutlich mehr Zuschauern als Gewinner gesehen. Doch das macht seine Schwäche aus dem ersten TV-Auftritt nicht wett, urteilt die liberale Tageszeitung Kurier: "Als 'Commander in Chief' hatte Barack Obama Montagnacht beim dritten und letzten Rededuell leichteres Spiel als bisher. Staatsmännisch und souverän verwies er auf seine Erfolge, von der Tötung Osama bin Ladens, dem Rückzug aus dem Irak, bis zur Tatsache, 'dass ich dieses Land in den vergangenen vier Jahren sicher gehalten habe'. Punkto Stil und Botschaft dürfte der US-Präsident nach der zweiten nun auch die dritte TV-Debatte gewonnen haben. Doch die Frage ist: Was ändert das? An einem, nach einer völlig missglückten ersten Fernsehdebatte verspielten Vorsprung, den Obama seither nicht wieder aufholen konnte. Kopf-an-Kopf gehen die beiden Kontrahenten nun ins Wahlkampffinale."

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