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The Economist - Großbritannien | Freitag, 27. Oktober 2006

Frankreichs Rolle in der Welt

Das Wochenmagazin befasst sich mit der Rolle Frankreichs im weltpolitischen Kontext. "Die Franzosen haben ein Schlagwort erfunden: die Philosophie des Niedergangs - was die Überzeugung ausdrückt, das Land sei nicht reformierbar... Aber Frankreich ist wichtig... Ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat und Atommacht. Gründer der heutigen EU, treibende Kraft bei der Schaffung einer einheitlichen Währung und - trotz der Ablehnung des EU-Verfassungsentwurfs durch die Wähler - altgedienter Anwalt für eine tiefere europäische Integration. Der Lähmung Frankreichs ist es zum Teil geschuldet, dass die EU sich ihrer Richtung nicht sicher ist... In Frankreich lässt sich für jede Schwäche auch eine entsprechende Stärke finden. Die Frage ist, ob Frankreich auf diesen Stärken aufbauen und Reformen umsetzen kann, die Konkurrenz fördern... Wenn der nächste französische Präsident Reformen durchbringen kann, die die Konkurrenzfähigkeit Frankreichs wiederherstellen, dann könnte sich Frankreich sehr viel schneller erholen, als es die Propheten des Niedergangs meinen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 27. Oktober 2006

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