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Polityka - Polen | Mittwoch, 8. November 2006

Die Radikalisierung von Minderheiten in Bulgarien

Bulgarienkorrespondentin Jagienka Wilczak nimmt die Situation der Roma sowie der türkischstämmigen Minderheit in Bulgarien unter die Lupe: "Die Kriminalität von Roma nimmt zu und das weckt Ängste: heute fürchten sich die Bulgaren vor den Roma. Das Vorurteil, Roma wollten sich nicht verändern und die Bulgaren würden bald zur Minderheit, vertieft sich... Aus einem Bericht über Minderheiten geht hervor, dass Armut und Arbeitslosigkeit zu einem ethnischen Problem werden. Unter den bereits Armen - das sind vor allem Roma und Türken - verschärft sich das Problem noch. Bulgarien war immer ein multikulturelles Land, doch jetzt kommt es zum Bruch. Die Roma radikalisieren sich aus sozialen Gründen, und immer häufiger fühlen sie sich zum radikalen Islam hingezogen. Auch unter den Türken gewinnen Fundamentalisten an Popularität. Bildung bekommen Jugendliche vor allem Dank arabischen Geldes, und später versuchen sie, strenge religiöse Normen einzuführen. Das beunruhigt die Bulgaren."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 10. November 2006

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