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Dnevnik - Slowenien | Donnerstag, 23. November 2006

Streit um Umsiedlung von Roma

Ende Oktober hatte die slowenische Regierung eine 35-köpfige Roma-Familie umsiedeln lassen, nachdem die Bewohner der ostslowenischen Ortschaft Ambrus versucht hatten, die Roma-Siedlung am Rande des Ortes zu stürmen. Matjaz Hanzek, der slowenische Ombudsmann für Menschenrechte, informierte nicht nur die EU über diesen Vorfall, sondern prangerte die slowenische Regierung öffentlich an. "Die Arbeit als Ombudsmann für Menschenrechte kann man unterschiedlich ausüben", schreibt Ranka Ivelja und kritisiert das offensive Vorgehen Hanzeks: "Diplomatisch taktierend, ohne großen 'Pomp' in der Öffentlichkeit, dafür aber mit maximaler Wirkung - oder eben laut aufschreiend in jeder Talkshow ohne Rücksicht auf die Reaktionen in der Politik. Bewusst riskierend, dass sich alle Türen schließen." Hanzek habe seiner Sache einen schlechten Dienst erwiesen, fährt Ivelja fort. "Er hätte das sein können, was ein Hüter sein soll – die Stimme derer ohne gesellschaftliche Kraft."

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