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The Economist - Großbritannien | Mittwoch, 13. Dezember 2006

Kann sich Europa noch erweitern?

"Für viele Eurokraten war 2006 das Jahr, in dem Osteuropäer gefährlich gelebt haben. Es gab Unruhen in Budapest, Furcht erregende Populisten kamen sowohl in Polen als auch in der Slowakei an die Regierung, und in der tschechischen Republik gibt es überhaupt keine Regierung", führt das Magazin aus. "Allerdings beweisen diese Vorgänge das Gegenteil dessen, was Unkenrufe behaupten: Selbst in solch einem schlechten Jahr haben die Probleme der neuen Mitglieder die Union nicht gesprengt. Aber Kritiker beschweren sich noch immer, dass der Erweiterungsprozess, selbst nachdem (oder besonders seitdem) die Kandidaten Mitglieder der EU geworden sind, noch immer Schwierigkeiten bereite... Die EU hat enorm von der Erweiterung profitiert: weil der Markt größer geworden ist und effizientere multilaterale Bündnisse zustande gekommen sind. Das Scheitern des Erweiterungsprozesses würde diese positive Entwicklung beeinträchtigen, was im östlichen Mittelmeerraum und auf dem westlichen Balkan schnell außenpolitische Ängste hervorrufen könnte."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 14. Dezember 2006

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