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Delfi - Estland | Montag, 18. Dezember 2006

Estland verbietet Besatzersymbole

Estland hat Symbole der Besatzerzeit verboten, darunter auch Sowjetsymbole wie Hammer und Sichel – und damit Proteste in Russland ausgelöst. Hanno Pevkur verweist darauf, dass Estland damit kein Pionier ist. In Deutschland sei das Hakenkreuz ebenso verboten wie SS- und andere Nazi-Symbole. "Die Liste verbotener Symbole könnte ewig weitergeführt werden. Es zeigt nur, dass jeder, der Hass säen will, sich immer wieder ein anderes Symbol suchen kann. Aber er kann dafür jetzt auch bestraft werden. Der Grund, warum in Estland speziell die Besatzersymbole gewählt wurden, liegt auf der Hand: Hiermit kann man in Estland aus historischen Gründen am ehesten Hass schüren – sofern dies in der Öffentlichkeit geschieht... Jemand kann ohne weiteres ein T-Shirt mit der Aufschrift CCCP tragen und damit spazieren gehen. Beginnt er aber, laut die Okkupation zu loben, dann muss er jetzt eine Strafe befürchten."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 18. Dezember 2006

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