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Le Soir - Belgien | Montag, 18. Dezember 2006

Wallonische und flämische Medien wollen zusammenarbeiten

Die Tageszeitung hat am vergangenen Samstag einen Appell von Béatrice Delvaux an ihren flämischen Kollegen Peter Vandermeersch veröffentlicht. Vandermeersch hatte am Freitag in der Zeitung 'De Standaard' den Mangel an Professionalität kritisiert, den französischsprachige Medien in europäischen Fragen an den Tag legten. "Wissen Sie, auch wir Wallonen haben Klischees manchmal satt. Wir haben es satt, dass wir als arbeitsscheue oder erwerbslose Faulenzer beschrieben werden. Wir haben es satt, dass wir als Hilfsbedürftige hingestellt werden, die sich darin gefallen, den fleißigen Flamen auf der Tasche zu liegen. Wir haben es satt, ständig hören zu müssen, dass wir zu minderbemittelt sind, um Niederländisch zu lernen. Karikaturen haben keine positive Wirkung auf die Diskussion, sondern machen diese nur kaputt. So, lieber Peter Vandermeersch... lassen Sie uns von nun an zusammentun und unseren kritischen Geist und unseren Professionalität in den Dienst einer großen Umfrage über Belgien und seine Regionen stellen, die wir vor den Wahlen veröffentlichen." Peter Vandermeersch stimmte diesem Vorschlag zu.

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