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Helsingin Sanomat - Finnland | Donnerstag, 21. Dezember 2006

Die Zukunft der EU-Verfassung

Die finnische EU-Ratspräsidentschaft hat nach Ansicht der Zeitung vor allem eines gezeigt: Es ist zu Beginn einer Amtszeit schwer zu sagen, wie am Ende die Bilanz ausfallen wird. "Finnlands Nachfolger im Amt ist Deutschland, und Berlins wichtigste Aufgabe ist nach allgemeiner Ansicht das Verfassungsprojekt. Finnland hat die notwendige Vorarbeit geleistet und die Auffassungen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten zusammengetragen, was mit dem Vertrag geschehen soll. Das Ergebnis ist Rückenwind für die Deutschen, denn jüngste Eurobarometer-Umfragen zeigen, dass die Europäer immer mehr zu der Ansicht gelangen, dass irgendeine Art von Verfassung zustande kommen sollte – dieser Sinneswandel hat selbst Frankreich und die Niederlande erfasst, die den Vertrag zum Scheitern gebracht hatten."

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