Życie Warszawy - Polen | Montag, 19. Dezember 2005
Immigrantenfeindliches Osteuropa
Bei einer weltweiten Umfrage aus Anlass des "Internationalen Einwanderertags" kam heraus: die Osteuropäer sind die immigrationsfeindlichste Region der Welt. Auch wenn Polen mit 29 Prozent Zustimmung zur Einwanderung im regionalen Vergleich noch gut da steht, fragt die Tageszeitung nach den Ursachen der Xenophobie. "Immigration ist im national sehr homogenen Polen noch ein neues und fremdes Phänomen", erklärt ein Soziologe. Auf die Einstellung der Bevölkerung wirke sich jedoch positiv aus, dass Polen selbst ein Auswandererland sei, behauptet eine Forscherin. "In Westeuropa sind es die Iren, die der Einwanderung am positivsten gegenüberstehen und die selbst auf Arbeitssuche massenweise auswanderten."
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