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Open Democracy - Großbritannien | Freitag, 2. Februar 2007

Ein Kompromiss für den Kosovo

"Nach fast acht Jahren voller Kämpfe, Debatten und Verhandlungen, die dem Konflikt folgten, hat der UN-Gesandte Martti Ahtisaari den Albanern und den Serben am 2. Februar einen 'Kompromiss'-Plan für den künftigen Status des Kosovo vorgelegt", schreibt T. K. Vogel. "Ahtisaaris listiges Vorgehen bei seinem Vorschlag wurde akzeptiert... Doch für den Inhalt des Dokuments gilt das vermutlich nicht... Hinter den Kulissen überlegen die EU-Politiker angestrengt, wie internationale Präsenz in einem unabhängigen Kosovo aussehen könnte... Der Übergang von der derzeitigen UN-Verwaltung zu einer Mission der EU, die das größte Unternehmen wäre, das die EU je außerhalb ihres Gebiets übernommen hat, könnte in der Tat schwierig werden. Die Übergabe würde ein paar Monate dauern, vielleicht ein halbes Jahr, und die Quasi-Unabhängigkeit des Kosovo weiter verzögern - und sie könnte auch noch verhindert werden, wenn Russland im Sicherheitsrat gegen die Resolution stimmt, die diese neue Mission erfordert. Und wie so oft auf dem Balkan hat die EU keinen Plan B."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 5. Februar 2007

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