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Tribune de Genève - Schweiz | Montag, 12. Februar 2007

Das Programm von Ségolène Royal

Die französische Präsidentschaftskandidatin der Sozialisten, Ségolène Royal, hat am 11. Februar ihr Programm vorgelegt. Mathieu Van Berchem ist von ihrem Vorgehen nur halb überzeugt. "Dem Spott der Elefanten in der Partei zum Trotz und ungeachtet aller Kritik, die in den partizipativen Debatten geäußert worden ist, ...die darauf zielten, die Welt zu verändern und so das Profil der Kandidatin zu schärfen, hat Royal sich gut gehalten. Die Phase des Zuhörens ist zu Ende. In ihrem Verlauf wurden die alten Muster der Sozialisten - subtile Kompromisse zwischen den Strömungen in der Partei - über den Haufen geworfen. Royals Methode, ein Auftakt mit Elementen partizpativer Demokratie, die auch ihren Stil als Präsidentin prägen sollen, ist interessanter als das Ergebnis. Wenn damit aus einem solchen Prozess wirklich viele ganz neue Vorschläge entstehen, bräuchte man vor allem Zeit und Offenheit für einen Dialog in der ganzen Gesellschaft."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 12. Februar 2007

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