Pražský deník - Tschechien | Mittwoch, 21. März 2007
Kühe als Pioniere europäischer Grenzenlosigkeit
Die Aussicht auf saftigeres Futter treibt die Rinder aus dem tschechischen Grenzort Hradek nad Nisou immer wieder auf Grünland im benachbarten Polen, meldet die Zeitung. "Die Kühe überqueren mehrmals täglich die Grenze und üben so noch vor dem Beitritt der beiden Länder zum Schengen-Abkommen die Freizügigkeit. Zwar jagen polnische Grenzer die Kühe immer wieder zurück, doch die scheren sich nicht um Vorschriften. Ein Sprecher der polnischen Grenzpolizei beschwerte sich, die Rinder seien schon an die Uniformen der Grenzstreifenposten gewöhnt, bekämen bei deren Einsatz kurz einen Schreck, kehrten aber sehr schnell wieder auf ihre Lieblingsweide zurück. Die tschechische Polizei hat nun versprochen, den Besitzer der Kühe zu ermahnen, seine Tiere im Zaum zu halten."
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