Politiken - Dänemark | Donnerstag, 29. März 2007
Ungewisse Zukunft für irakische Flüchtlinge in Dänemark
In Dänemark warten rund 600 irakische Flüchtlinge auf die Klärung ihrer Zukunft. Obwohl sie teilweise seit zehn Jahren in Dänemark leben und dort Kinder geboren haben, ist es ihnen nicht erlaubt zu arbeiten. Tøger Seidenfaden hält die Argumentation der konservativen Regierung unter Ministerpräsident Rasmussen für fadenscheinig: "Es wird behauptet, dass jede Erleichterung, die man diesen Menschen zuteil werden lässt, zu einer unkontrollierbaren Einwanderungswelle führen könnte. Dieses Argument ist falsch. Das ergibt sich schon aus den Angebereien der Regierung, wie effektiv sie die Grenzen in den letzten Jahren dicht gemacht habe. Dänemarks Problem ist wahrlich nicht die illegale Einwanderung... Es wird auch behauptet, dass Politiker nicht einfach die Entscheidungen des Flüchtlingsamtes ignorieren können. Auch das ist Quatsch. Das Amt trifft schließlich seine Entscheidungen nach Regeln, die die Politik aufgestellt hat."
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