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Elsevier - Niederlande | Donnerstag, 12. April 2007

Die EU und die Länder am Schwarzen Meer

Seitdem Rumänien und Bulgarien der EU beigetreten sind, ist die Union erstmals mit dem Schwarzen Meer verbunden. Brüssel-Korrespondent Paul de Hen berichtet, dass die EU am 11. April einen Vorschlag zur Zusammenarbeit mit den Anrainerländern des Schwarzen Meeres unterbreitet hat. "In der Region schwelen eine Menge Konflikte... In Moldawien gibt es die nach Unabhängigkeit strebende Provinz Transnistrien. In Georgien wollen sich zwei Regionen abspalten. Armenien hat seine Grenze zur Türkei geschlossen und zudem Gebietsstreitigkeiten mit Aserbaidschan. In der Ukraine streitet sich die prowestliche Partei, die der EU beitreten will, seit Jahren mit dem prorussischen Lager... Die EU kann sich diesen Problemen nicht einfach entziehen. Außerdem sind die ans Schwarze Meer grenzenden Länder ökonomisch interessant, weil sie über Rohstoffe verfügen und Transitgebiete für Gas und Öl darstellen."

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