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ABC - Spanien | Donnerstag, 12. April 2007

Intellektuelle protestieren gegen spanische Opposition

Manuel Martín Ferrand setzt sich kritisch mit dem von 3.500 spanischen Intellektuellen unterzeichneten Manifest auseinander, das die oppositionelle konservative Volkspartei (PP) kritisiert. "Welche Person, die älter als 50 Jahre ist, hat nicht eines dieser Dokumente unterzeichnet..., die während des Franco-Regimes zirkulierten? Das Besondere bei denjenigen, die nun ihre Unterschrift gegeben haben, sozusagen der letzte Schrei bei Unterschriftensammlungen, besteht darin, dass sich der Protest gegen die Opposition richtet und nicht, wie sonst bei Protesten üblich, gegen die Machthabenden... Sie sehen unzulässigerweise im Terrorismus den 'Kern der Oppositionspolitik', ohne die Tatsache zu erwähnen, dass der Terrorismus Kern der Regierungspolitik ist. Sie attackieren die PP, ohne sie zu zitieren, und rufen dazu auf, bei den nächsten Wahlen die Sozialisten (PSOE) zu unterstützen... Es ist nicht gut für eine Demokratie, wenn die Intellektuellen keine eigene Stimme haben oder sie nur erheben, um auf die 'Übertreibungen und die Manipulationen der wichtigsten Oppositionspartei' aufmerksam zu machen."

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