Monitor - Bulgarien | Mittwoch, 18. April 2007
Mit Populismus auf Stimmenfang
In Bulgarien werden am 20. Mai die 18 bulgarischen Abgeordneten für das Europaparlament gewählt. Teofan Germanow kommentiert den Wahlkampf: "Es gibt keinen ernsthaften Dialog zwischen den Parteien, Institutionen und der Zivilgesellschaft. Stets hört man nur die Antwort: 'Es geht nicht'. Das macht den Unterschied zwischen uns und den Amerikanern deutlich. Wenn bei uns etwas Neues eingeführt werden soll, hört man: 'Das geht nicht', während es in den USA heißt: 'Schauen wir, was wir tun können' ... Die Parteien stellen keine wert- und sinnvollen Wahlprogramme auf, sondern versuchen es mit Populismus... Das europäische Thema wird so banalisiert, dass die Menschen bereits den Sender wechseln, wenn sie nur den Buchstaben 'E' hören. Ihre Ohren werden immer empfänglicher für populistische und anti-europäische Zaubersprüche."
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