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Kathimerini - Griechenland | Dienstag, 15. Mai 2007

Sarkozy, Griechenland und die Türkei

"Eine 'privilegierte Partnerschaft' der Türkei mit der EU, wie sie [dem neu gewählten französischen Präsidenten] Nicolas Sarkozy vorschwebt, der für diesen Vorschlag die tatkräftige Unterstützung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel genießt, ist nur dann praktizierbar, wenn auch die Türkei den Vorschlag für ihre Zwecke gut heißt", schreibt der griechische Journalist Costas Iordanis. "Die griechische Regierung ist davon nicht begeistert, weil es der Türkei erlauben würde, von allen Vorteilen der EU-Mitgliedschaft zu profitieren, ohne dass sie gezwungen wäre, mit Griechenland zu kooperieren und sich über die Prinzipien guter Nachbarschaft abzustimmen. Die zyprische Regierung hat mehr oder weniger die gleiche Einstellung... Sarkozys Erscheinen auf der europäischen Politikbühne wird den europaorientierten Kurs der Türkei enorm bremsen, wenn nicht sogar zum Stillstand bringen. Dies wird die Wachsamkeit der politischen Führung Griechenlands schärfen, die immer dachte, dass die EU-Kommission in der Lage sei, seine anhaltenden Probleme mit der Türkei zu lösen."

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