Dnevnik - Slowenien | Montag, 9. Januar 2006
Der Preis des Schengener Abkommens
Samo Trtnik sorgt sich, dass der Beitritt Sloweniens zum Schengener Abkommen "als Test vor der EU-Ratspräsidentschaft Sloweniens" teuer wird. "Die meisten Schwierigkeiten erwartet Slowenien beim rechtzeitigen Bereitstellen der nötigen Infrastruktur an Häfen und Flughäfen", aber auch an der EU-Außengrenze zu Kroatien - es geht vor allem um die Vernetzung der Kontrollstellen durch das Schengen Informationssystem (SIS II). "Forderungen nach mehr Investitionen in diesem Bereich sind berechtigt, verlangen dem Land aber einen erheblichen finanziellen Einsatz ab. Damit befindet sich die Regierung in einer Sackgasse. Schengen fordert Investitionen und Neueinstellungen, Slowenien müsste eigentlich sparen."
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