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Élet és Irodalom - Ungarn | Freitag, 6. Januar 2006

Ein von der Schengener Grenze geteiltes Dorf

Reporter Miklos Zelei berichtet von alten und neuen Grenzabsurditäten. Er reiste in das von Ungarn bewohnte Dorf Szelmenc, das nach dem Zweiten Weltkrieg von der slowakisch-ukrainischen Landesgrenze entzwei geschnitten wurde. In den letzten 60 Jahren, so Zelei, hätten die Dorfbewohner mehrere hundert Kilometer fahren und teure Visa kaufen müssen, um den anderen Dorfteil zu betreten. Am 23. Dezember 2005 wurde nun der erste Grenzübergang innerhalb des Dorfes eröffnet, was nach dem Schengener Abkommen neue Umstände macht: "Die Ungarn der einen Dorfhälfte brauchen als slowakische Staatsbürger und EU-Bürger kein Visum für die Ukraine... Aber für die Ungarn in der anderen, zur Ukraine gehörenden Dorfhälfte besteht weiterhin Visumzwang."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 10. Januar 2006

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