Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 13. Juni 2007
Messerummel auf der Art Basel
Philipp Meier hat sich auf der Basler Kunstmesse umgesehen und kommt zu dem Schluss: "Entdeckungen lassen sich hier immer seltener machen, es regiert der Kommerz, und gehandelt werden die Blue Chips des Markts. Was an den rund 300 Galerieständen feilgeboten wird, ist viel marktgängige und teure Kunst, zumeist zugeschnitten für den privaten Wohnbereich. Experimente lagern die Aussteller in die Sektoren Art Unlimited mit sperriger Großkunst und Art Statements mit jüngsten Positionen aus, die erstmals in einer Halle vereint sind... Hier können etwa vom Messerummel erhitzte Gemüter vor einer gigantischen Endlosschlaufe mit dem Titel 'Forever and Ever' von Mark Wallinger über die Wertbeständigkeit ihrer Kunst-Trophäen sinnieren."
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