Dnevnik - Bulgarien | Mittwoch, 27. Juni 2007
Russlands Energiemonopol
Beim südosteuropäischen Energiegipfel in Zagreb und am darauffolgenden Tag in Instanbul hat Russland seine Pläne für Energielieferungen auf den Balkan vorgestellt. "Der Versuch Russlands, die Balkanregion durch Energieprojekte an sich zu binden, ist aus der Sicht des Kremls legitim", kommentiert die Zeitung. "Doch während westliche Medien im größten Projekt, der Südstrom-Pipeline, einen weiteren Schritt zur Abhängigkeit Europas von den Energielieferungen aus Russland sehen, bezeichnet der bulgarische Präsident dieses Projekt als Möglichkeit zu Diversifizierung der Energiequellen. Wo sieht er die Vielfalt? Vielleicht in dem Durcheinander der Lieferwege? Doch sie werden alle von einem Lieferanten genutzt, von Gasprom."
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