Népszabadság - Ungarn | Montag, 9. Juli 2007
Rechtsextreme Gewalt gegen Homosexuelle
Die diesjährige Homosexuellen-Parade "Gay Pride" in Budapest endete blutig: Mitglieder der rechtsextremen Partei "Jobbik" attackierten friedliche Demonstranten, manche von ihnen so schwer, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden. György Bugyinszki kommentiert: "Alle Politiker, die heimtückisch und niederträchtig behaupten, das sei 'Privatsache', sind dafür verantwortlich. Sie wollen nicht zugeben, dass die Schwulen- und Lesbenbewegung für die menschliche Würde von fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung kämpft." Bugyinszki kritisiert zudem die Parteien, die es versäumt haben, sich von der rechtsextremen Gewalt zu distanzieren. "Ich klage sie an, herzlos und voller Vorurteile tausende, zehntausende, hunderttausende von Menschen in Lebensgefahr zu bringen, nur weil diese dazu stehen, was sie sind."
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