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Evenimentul Zilei - Rumänien | Montag, 27. August 2007

Das Europaparlament als Ort der Verbannung

In Rumänien sollen die ersten Wahlen für das Europaparlament nun am 25. November stattfinden. Sie waren aus innenpolitischen Gründen immer wieder verschoben worden. Ioana Lupea schreibt: "Die Kandidatur bei den Europawahlen ist (für die Politiker) vor allem ein Opfer. Sie sehen einen Wahlerfolg eher als geduldetes Exil denn als Ehre. Man meint, das politische Epizentrum befinde sich in Bukarest und nicht in Brüssel und Straßburg, und wer sich davon entferne, nehme nicht mehr am nationalen Wettbewerb um Macht und Einfluss teil. Folglich gilt die Wahl am 25. November vor allem als Test für interne Popularität. Die Posten im Europaparlament gelten als gut bezahltes Amt für politische Stammkundschaft, als Verbannungsort für interne Feinde und als Zufluchtsort für vom Gesetz Verfolgte... Die Wahlen gelten als Formalie, der Genüge getan werden muss, das ist alles. Der 25. November wird ein trauriges Schauspiel werden."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 27. August 2007

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