Wprost Online - Polen | Samstag, 25. August 2007
Deutschland öffnet Teile des Arbeitsmarkts für Osteuropäer
Die deutsche Bundesregierung hat wegen Fachkräftemangels beschlossen, den Arbeitsmarkt ab 1. November 2007 für Maschinenbau- und Elektroingenieure aus den zwölf neuen EU-Ländern zu öffnen. Małgorzata Zdziechowska fordert, Deutschland sollte darüber hinaus wie Großbritannien die Hürden für alle Berufsgruppen abschaffen. "Der Mangel an Arbeitskräften wird zu einer ernsthaften Bremse für die wirtschaftliche Entwicklung. Die daraus resultierenden Verluste werden auf 20 Milliarden Euro im Jahr geschätzt. Trotzdem entscheiden sich unsere westlichen Nachbarn nur zu einer begrenzten und kontrollierten Öffnung des Arbeitsmarktes... Die Deutschen sehen in Arbeitskräften aus dem Osten vor allem eine Bedrohung und keine Chance - entgegen aller Logik und trotz wirtschaftlicher Fakten. Die britische Wirtschaft blüht heute dank der Arbeitskräfte aus dem Osten, die deutsche entwickelt sich langsamer als sie könnte, wegen des Mangels an Arbeitskräften."
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